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Ausstellung
19.04.2008 - 09.11.2008
Glasmuseum Hentrich
im museum kunst palast
Marta Klonowska
Marta Klonowska ist Förderpreisträgerin der Jutta Cuny-Franz Foundation 2005. Basis ihrer Arbeit ist eine originelle Idee. Aus allgemein bekannten Werken der Kunstgeschichte löst sie Elemente – Hunde, Schuhe oder anderes – heraus und setzt sie in aus Glasscherben gebildete, dreidimensionale Körper um. Man fragt sich, warum diese Werke so spontan zu fesseln vermögen. Ist es das Moment des Unberührbaren, die Gefahr, verletzt zu werden?
Aber so bedrohlich ist das Ergebnis im Grunde nicht. Die erstaunliche Perfektion mit der Marta Klonowska das Wesentliche in der Bewegung und der Körperkontur der Tiere erfasst, das objektartig Distanzierte, das sie den Dingen mitgibt, verkehrt beim Betrachter das Gefühl, gefährdet zu sein, eher ins Gegenteil.
Es sind rätselhafte Werke. Sie fordern unsere Phantasie heraus und verweigern die klaren Antworten. Glas mit seinem verletzlichen und verletzenden Doppelcharakter ist in diesem Kontext das einzig mögliche Material; es stellt Fragen und wendet sich an unsere Gefühle.


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Marta Klonowska
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